Am 29.05.2016 um 18:38 Uhr wurden wir zur Unterstützung nach Starkregen und Überflutungen nach Ansbach alarmiert. Noch bevor wir das Feuerwehrhaus verlassen konnten kam ein erneuter Alarm mit höherer Dringlichkeitsstufe. Unser LF 10 und das Mehrzweckfahrzeug rückten dann nicht nach Ansbach sondern nach Kettenhöfstetten zum auspumpen von Kellern aus.

Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war ob der massive Starkregen auch nach Weihenzell zieht blieb unser LF 16 und ein Teil der Einsatzkräfte zur Bereitschaft und zum Schutz der Weihenzeller Bevölkerung am Gerätehaus.

Nachdem gegen ca 19:30 die Mitteilung kam dass Moratneustetten teilweise Überflutet ist rückte unser LF 16 zum Auspumpen von Kellern ebenfalls aus.

Nachdem die Kräfte in Kettenhöfstetten nicht mehr benötigt wurden kamen diese ebenfalls nach Moratneustetten.

Um ca 21.15 erreichte uns dann eine weitere Alarmierung, worauf unser LF 10 und das MZF, nachdem sie in Moratneustetten nicht mehr benötigt wurden nach Gödersklingen fuhren. Da dort beim Eintreffen kein Einsatz erforderlich war wurden die Fahrzeuge nach Flachslanden weiter beordert um dort die bereits eingesetzten Feuerwehren zu unterstützen.

Für unser LF 16 war gegen 23 Uhr der Einsatz in Moratneustetten ebenfalls beendet. Die Feuerwehren aus Moratneustetten, Grüb und Thurndorf blieben weiter vor Ort.

Das LF 16 wurde ebenfalls von der Leitstelle nach Flachslanden beordert und von der Örtlichen Einsatzleitung dann zur Unterstützung der bereits eingesetzten Feuerwehren nach Sondernohe geschickt.

Wir halfen beim Auspumpen mehrerer Keller und beseitigten Unrat aus dem Bach damit das Wasser schneller abfließen konnte. Unser LF 10 und das MZF wurden nachdem die Einsätze in Flachslanden abgearbeitet waren ebenfalls nach Sondernohe geschickt.

Gegen ca 3:45 Uhr konnten dann alle Fahrzeuge der Feuerwehr Weihenzell Sondernohe verlassen und zurück zum Gerätehaus fahren. Nach widerherstellen der Einsatzbereitschaft war um 5 Uhr morgens der Einsatz beendet.

Durch Einsatzkräfte die bei der Nachalarmierung am Gerätehaus eintrafen wurde oberhalb von Zellrüglingen die Zell aufgestaut. Dadurch konnte verhindert werden dass das Wasser zu schnell nach Weihenzell fließt und Keller überflutet. Ausserdem wurden Bewohner in Bachnähe gewarnt. Danach blieben die Kräfte noch bis ca 23 Uhr am Gerätehaus in Bereitschaft.

Montag Nachmittag hatten wir dann noch einen Einsatz, bei dem wir ca. 5 cm Wasser aus einem Keller in der Eichenstraße pumpten. Danach unterstützen wir noch die Mitarbeiter des Bauhofes beim spülen eines Kanals in Wernsbach und beim beseitigen eines umgestürzten Baumes beim Dorfweiher. Nachdem wir die verschmutzten Schläuche der Nacht sowie die Fahrzeuge gereinigt hatten war der Unwettereinsatz dann gegen 16 Uhr komplett abgeschlossen.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr Weihenzell insgesamt  45 Frauen und Männer.

Ein weiterer Bericht mit Bildern (die teilweise auch uns im Einsatz zeigen) findet sich bei den Kameraden aus Rothenburg, die ebenfalls in Sondernohe im Einsatz waren.

Einsatzbericht FF Rothenburg

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